Das beste Multivitamin

Viele Menschen sind sich der Bedeutung einer ausreichenden Nährstoffzufuhr bewusst. Aber die Hektik des modernen Lebens erschwert es, konstant auf eine optimale Ernährung zu achten. Was liegt also näher als der Griff zu einem Multivitaminprodukt, um etwaige Lücken in der Versorgung zu schließen?

Grundsätzlich ist dieser Gedankengang durchaus valide, wirft aber die Frage nach dem besten Multivitaminpräparat auf. Der Markt ist überfüllt mit Produkten, die alle damit werben, besonders hochwertig und umfassend zu sein. Leider sind die meisten Produkte nicht besonders gut gestaltet.

Das perfekte Multivitamin müsste so zusammengestellt sein, dass es all jene Nährstoffe liefert, die der durchschnittliche Bürger bei normaler Ernährung nicht ausreichend zuführt. Das bedeutet also: es müssen alle wichtigen Nährstoffe enthalten sein und das in ausreichender Konzentration.

Typische Probleme von Multivitamin-Produkten

Die im Markt erhältlichen Produkte haben jedoch oft einen oder mehrere Mängel, von denen wir die häufigsten im Folgenden erläutern möchten.

Schlecht bioverfügbare Inhaltsstoffe

Viele Nährstoffe existieren in verschiedenen Formen. Folat beispielsweise kommt als Folsäure und Methylfolat vor. Letztere Form hat eine bessere Verfügbarkeit, da Folsäure im Körper erst umgewandelt werden muss, während Methlyfolat direkt verwendet werden kann.

Ähnlich verhält es sich bei Vitamin A: Viele Produkte enthalten lediglich Beta-Carotin, welches der Körper in begrenztem Maße in „echtes“ Vitamin A (Retinol) umwandeln kann; aber dies gelingt nur, wenn ausreichend Fett in der Mahlzeit konsumiert wurde. Auch genetische Unterschiede können die Konversion maßgeblich beeinträchtigen.
Für eine optimale Versorgung ist also die Zufuhr von Vitamin A als Retinol notwendig.

Zu niedrige Dosierung

Viele Nährstoffe, insbesondere die B-Vitamine, sind auch in hohen Dosen verhältnismäßig ungefährlich. Es ist also durchaus sinnvoll, nicht nur 100% des Tagesbedarfs in ein Präparat hinzuzufügen, sondern besser 200% oder 300%. Denn die Höhe der empfohlenen Tageszufuhr ist letztlich nur eine Schätzung. Individuell kann der Bedarf, beispielsweise bei Sportlern oder chronisch kranken Menschen, durchaus höher sein.

Wenn ein Nährstoff also eine geringe Toxizität hat, sollte das Produkt lieber zu viel als zu wenig desselbigen enthalten.
Dies gilt natürlich nicht für Substanzen, die schnell toxisch sein können, wie zum Beispiel Eisen oder Kupfer.

Fehlende Inhaltsstoffe

Das allergrößte Problem nahezu aller Multivitaminprodukte ist, dass einige Nährstoffe schlichtweg komplett fehlen. Dies ist für den Kunden natürlich wenig offensichtlich, da beim Blick auf die (oftmals lange) Zutatenliste der Eindruck entsteht, in dem Produkt wäre „alles“ enthalten.

Tatsächlich ist die Zahl der wichtigen Nährstoffe sehr groß, wie Sie auch in unserer Nährstoff-Referenz sehen können. Einige Nährstoffe müssen in verhältnismäßig großer Menge zugeführt werden, beispielsweise Calcium und Kalium. Es ist nachvollziehbar, dass Hersteller lieber komplett auf diese Stoffe verzichten, da ansonsten pro Tag 5-10 Tabletten geschluckt werden müssten.
Nichtsdestotrotz führt das Auslassen der Stoffe zu einem unausgewogenen Multivitamin.

Was tun?

Letztendlich ist uns kein Produkt bekannt, dass wirklich alle Nährstoffe in ausreichender Menge beinhaltet. Verlässt man sich also auf ein einziges Produkt, wird man sehr wahrscheinlich nicht alle Mängel beheben können.

Die einzige Alternative ist die Einnahme mehrerer Produkte, um insgesamt die optimale Zufuhr aller Nährstoffe sicherzustellen. Wir haben eine solche Zusammenstellung vorbereitet: Den Ultimate Health Stack.